Eheringe Platin

Eheringe aus Platin: Exklusive Begleiter für euer Eheleben

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Sie sind kostspielig, aber vor allem edel und extrem langlebig: Eheringe aus Platin. Wir erklären dir, was Platin so besonders macht und warum es sich sehr gut als Material für Trauringe eignet.

Eheringe aus Platin sind für die Ewigkeit – das zumindest sagt man den Schmuckstücken wegen ihrer hohen Beständigkeit und Haltbarkeit nach. Welches Material könnte sich demnach besser als Symbol für ewige Liebe und Treue eignen? Seit Tausenden von Jahren wird das Edelmetall als besonders kostbar und langlebig geschätzt. Im 20. Jahrhundert erfreuten sich Platin-Eheringe besonderer Beliebtheit, bis heute zählen sie bei Brautpaaren zu den Favoriten.

Eheringe aus Platin: Kleine Materialkunde

Bereits den Menschen im alten Ägypten, rund 3.000 v. Chr., sollen die Vorzüge von Platin bekannt gewesen sein. Gesicherte Belege für eine Verarbeitung des Edelmetalls gibt es für Nordafrika und Südamerika bereits um 1.500 v. Chr. . Dennoch geriet Platin zwischenzeitlich nahezu in Vergessenheit. Doch spätestens zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde es wieder als wertvolles Edelmetall anerkannt. Als solches wurde es anschließend auch verbreitet in der Schmuckherstellung verwendet. Um 1920, in der Zeit des Art déco, boomte das Geschäft mit Platin-Schmuck – damals nahm auch der Hype um Eheringe aus Platin Fahrt auf. Heute gehören sie zu den Klassikern unter den Trauringen – wenn auch zu den teuersten.

Eheringe Platin
Die Beständigkeit von Platin macht es zu einem Top-Material für Eheringe. ©iStock/SergiyMolchenko

Das macht Eheringe aus Platin so besonders

Eheringe aus Platin sind nicht irgendein Luxus, den sich Brautpaare aus Gründen der Exklusivität leisten – zumindest nicht nur. Denn das Edelmetall überzeugt darüber hinaus mit vielen anderen positiven Eigenschaften, weswegen es sich für die Schmuckherstellung außerordentlich gut eignet.

Langlebigkeit

Platin ist ein besonders reines und damit langlebiges Material. Mit einem Reinheitsgrad von 95 Prozent enthalten Eheringe 950 Teile Platin von insgesamt 1.000 Materialteilen. Den Reinheitsgrad kannst du an einem Stempel im Ring ablesen. Bei einem Reinheitsgrad von 95 Prozent besagt dieser “Pt. 950”.

Anlaufbeständigkeit

Dass Eheringe aus Platin scheinbar für ewig glänzen, liegt auch daran, dass es sich bei dem Edelmetall um ein anlaufbeständiges Material handelt. Es läuft nicht an und wird nicht stumpf, sondern behält seine Farbe auf ewig.

Widerstandsfähigkeit

Anders als Gold oder Silber ist Platin wegen seiner hohen Dichte viel widerstandsfähiger. Für Platin-Eheringe heißt das: Du musst keine Angst vor lästigen Kratzern haben.

Seltenheit

Die Exklusivität von Eheringen aus Platin begründet sich auch in der Seltenheit des Materials. Es werden jährlich überhaupt nur kleine Mengen des Edelmetalls gewonnen.

Für Allergiker geeignet

Zu guter Letzt ist das Material auch noch hypoallergen. Allergiker sowie Bräute und Bräutigame mit empfindlicher Haut werden Eheringe aus Platin also garantiert vertragen.

So viel kosten Eheringe aus Platin

Die zahlreichen Vorzüge des Materials führen dazu, dass Eheringe aus Platin um einiges teurer sind als andere Edelmetalle. Während man herkömmliche Trauringe bereits für unter 500 Euro bekommt, muss man für schlichte Platin-Ringe mit rund 900 bis 1.000 Euro rechnen. Verziert mit mehreren Brillanten können Platin-Eheringe sogar über 2.000 Euro kosten.

Alternativen für Platin-Eheringe

Wenn dir Eheringe aus Platin zu kostspielig sind, solltest du dich mit den Alternativen für das Edelmetall vertraut machen. Geht man davon aus, dass die Alternative den Traumringen aus Platin möglichst ähnlich sein sollte, dann kommen besonders zwei Materialien infrage:

Silber

Silber ist eine besonders preisgünstige Alternative zu Platin. Das natürlich vorkommende Edelmetall wird bereits seit Jahrhunderten zur Schmuckherstellung verwendet. Als reines Material ist es für die Schmuckherstellung jedoch nicht geeignet, weshalb hier mit Legierungen gearbeitet wird. Eheringe aus Silber gibt es in einem Reinheitsgrad von 800 bis 925 und bereits ab rund 150 Euro.

Eheringe Platin
Silberringe sind seit Jahrhunderten als Eheringe beliebt. ©iStock/sprungphoto

Weißgold

Auch Eheringe aus Weißgold haben eine silbrig-graue Farbe. Das Material könnte für dich so etwas wie der Kompromiss zwischen Platin und Silber sein – denn preislich liegt das Material irgendwo dazwischen. Seine silberne Farbe erhält das Gold durch die Beimischung von Silber oder anderen Materialien. Hier ist ein Reinheitsgrad von 75 Prozent und demnach 750 Teilen Gold üblich.

So pflegst du Eheringe aus Platin richtig

Ihr habt euch als Brautpaar endgültig für Eheringe aus Platin entschieden? Mit diesen Pflegetipps könnt ihr dafür sorgen, dass sie auch lange nach eurer Hochzeit noch in ihrem natürlichen Glanz erstrahlen.

  • Grundsätzlich empfehlen Juweliere bei Platin-Trauringen, besonders sorgsam mit dem Material umzugehen. Das heißt, du solltest deine Eheringe bei der Hausarbeit, beim Sport und auch über Nacht am besten ablegen.
  • Wenn es dennoch einmal zu Kratzern kommt – keine Panik! Platin ist das einzige Material, bei dem durch Kratzer kein Material abgetragen, sondern lediglich verschoben wird. Kleine Gebrauchsspuren können von Profis demnach ohne Probleme abgetragen werden.
  • Du möchtest deine Eheringe aus Platin gerne selbst einmal reinigen? Dann verwende am besten lauwarmes Seifenwasser und ein weiches Tuch.

Eheringe aus Platin sind seit Jahrhunderten als besonders edle Schmuckstücke bekannt und deshalb unter Brautpaaren bis heute sehr begehrt. Dazu ist das Edelmetall sehr robust und langlebig, was eine Investition in Platin-Eheringe zu einem klugen Geschäft macht – obwohl deren Anschaffungspreis vergleichsweise hoch ausfällt.

Headerbild: ©iStock/manley099