Glückliches Brautpaar: Annika und Marcus

Real Wedding: Annika und Marcus

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24Ausgelassene Herbsthochzeit in Grün-Weiß mit Liebe zum Detail:
So sah Annika und Marcus’ Traumhochzeit aus.

Das Highlight unserer Hochzeit im Oktober 2013 war … Sie war eine gigantische Party, bei der wir bis fünf Uhr morgens gefeiert haben – und das mit Ende 30.

Wie seid ihr in den Hochzeitsmorgen gestartet? Es war ein getrennter Start: Die Braut hat traditionell – trotz bereits zweier Kinder – bei den Eltern geschlafen, der Bräutigam zusammen mit den Kindern und seinem Trauzeugen zu Hause. Hektisch wurde es erst, als die Maskenbildnerin in einer Vollsperrung stand und feststand, dass der Schleier schief genäht war.

Der witzigste Moment unserer Hochzeit war … die Rede mit Zylinder, Monokel und weißem Schal von meinem 88 Jahre alten Großvater. (11)

Der innigste Moment unserer Hochzeit war …beim Treueversprechen mit Kindern auf dem Arm, Tränen und versagender Stimme.

Welches Accessoire hätte nicht fehlen dürfen?Kopfschmerztabletten.

Welches Accessoire hat gefehlt? Der Wimpernkleber. Denn die künstlichen Wimpern haben schon die erste Hälfte der Trauung nicht überstanden. (4, 5, 6)

Worauf habt ihr bei der Planung größten Wert gelegt? Ganz besonders auf die Liebe zum Detail und daran, an jede Kleinigkeit zu denken. Damit haben wir dafür gesorgt, dass es für alle ein tolles Fest wird. (2, 3, 8, 9, 10)

Worüber habt ihr euch vor der Hochzeit zu viele Gedanken gemacht? Insgesamt waren das sehr viele, aber zu viel war eigentlich keiner. Über den Ablauf generell haben wir viel nachgedacht: Man hat einfach Angst, dass was Großes schief geht. Ich hatte zum Beispiel Angst, dass der DJ den Flieger verpasst oder ähnliches und Sorge, dass keine Stimmung aufkommt. Die war allerdings unbegründet! (12)

Das hat das Brautkleid perfekt gemacht: Es hat zu mir gepasst und ich musste nicht ständig irgendwo zupfen, damit es sitzt oder nicht verrutscht. (1)

Unsere Gäste … sind teilweise von wirklich weit hergekommen – ein Freund ist nur für diesen Tag aus Kanada gekommen -, waren bis auf eine Ausnahme fantastische Gäste und haben ordentlich gerockt.

Unser Deko-Highlight waren … LED-erleuchtete Boote mit Tischnamen. Zur Erklärung: mein Mann ist Ruderer.

Euer Hochzeitssong? Wir hatten verschiedene, darunter von Adele „Make you feel my love“, von Debbie Boone „You light up my life“, „Das Größte“ von Sportfreunde Stiller oder von Silbermond „Ja“. (13)

Wenn wir unsere Hochzeit noch einmal feiern würden, dann …würden wir es nochmal genauso machen – allerdings bevor wir Kinder bekommen hätten.

Der beste Rat, den wir befolgt haben, war: Den Tag zu genießen, innezuhalten, zu beobachten und die Momente aufzusaugen und festzuhalten. Denn er fliegt nach unendlich vielen Wochen Planung eben einfach so vorbei.

Euer Tipp für zukünftige Brautpaare? Sich darüber klar werden, wie man sich das Fest vorstellt – dann konkret planen. Sich dann mit dem Budget auseinandersetzen, abnicken und nicht bei jedem anfallenden Kostenpunkt in Diskussionen verfallen. Sich in die Gäste hineinversetzen und sich vorstellen, was erforderlich ist, um mit ihnen einen schönen Tag erleben zu können. Und: Investieren Sie in einen guten DJ!

Das beste Geschenk war … die Hochzeitskarten von der kartenmacherei. (7)

Als wir von der Feier nach Hause gekommen sind, haben wir gedacht: Was für ein unglaublicher Tag – und wie unglaublich schnell er vorbeigeflogen ist. Wir würden gerne drei Tage durchfeiern. Die Eindrücke waren dann auch so nachhaltig, dass wir zwei Nächte nicht schlafen konnten.

Bilder: (c) privat